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about me

Meinen ersten Kontakt mit Bonsai hatte ich im Dezember 2002, als man mir einen kleinen Indoor schenkte. Fasziniert von der asiatischen Kultur und von Bonsai wurde mein Interesse immer größer, so dass ich im Sommer 2003 meinen ersten Outdoor, eine Hainbuche (Carpinus betulus), von Bernd Schreiner kaufte.Im Herbst 2003 lernte ich, Peter Quabeck kennen, der in seiner Gärtnerei auch Bonsai verkauft, und half ihm fortan beim Instandhalten seiner Bonsai. Unter seinem Leitspruch „probieren geht über studieren“ machte ich meine ersten Gestaltungsschritte und habe auch heute noch die Möglichkeit, mich an seinem auf dem Feld gezogenen Rohmaterial weiterzuentwickeln..

Auf der Suche nach weiteren guten Bäumen führte mich mein Weg nach Düsseldorf, in die Bonsai-Werkstatt Busch. Dort erstand ich im Sommer 2005 eine Pinus parviflora „zuisho“. Der Baum hatte einen Quarantäne- Schaden und somit erhielt ich ihn für ein überschaubares Budget. Mit dem schönen Baum im Gepäck musste ich mir eingestehen, das die vorzunehmende Gestaltung alleine nicht zu verwirklichen war. Ich war im Stande das Potenzial des Baumes zu erkennen, jedoch fehlte mir die Technik, es auch auszuschöpfen. Nun ging ich auf die Suche nach Professioneller Hilfe und wurde auch fündig. Ich wandte mich per E-Mail an den „New Talent Contest“- Sieger Jörg Derlien und fügte ein Bild meiner „zuisho“ bei. Er antwortete prompt und vereinbarte mit mir einen Termin. Seit der Gestaltung dieser Kiefer im Oktober 2005 war ich so fasziniert von den Möglichkeiten, Einfluss auf die Gestaltung eines Baumes zu nehmen, das ich mich dazu entschloss, mich fortan in Workshops weiterzubilden.Ende Oktober meldete ich mich bei Werner Busch zur „Ausbildung zum anerkannten Bonsaigestalter“ der Scula D`Arte an.

Im Februar 2006 nahm ich an einem Workshop „Jin & Shari“ unter der Leitung von Christian Przybylski teil.Durch den stetigen Kontakt zu Jörg Derlien, war mir auch das Kirei na en Bonsai-Studio Cochem von Jürgen Zaar bereits bekannt. So erfuhr ich durch Zufall, das im November 2006 in einem Workshop unter der Leitung von Kevin Willson noch ein Platz frei war, den ich auch kurzerhand telefonisch reservierte.

Ich hatte dafür meiner Meinung nach auch das richtige Material, denn eine in Kurs 1 der Scula D`Arte erstgestaltete Taxus baccata-Kaskade wartete auf Verbesserung. Diese hatte es in sich, denn Kevin Willson entwarf nach langer Überlegung eine komplette Umgestaltung. Der Baum veränderte sich in eine kompakte, dynamisch und kraftvoll wirkende Halbkaskade.Beeindruckt von dem Flair des Workshops, vereinbarte ich einen privaten Workshop im Januar 2007 mit Jürgen Zaar, bei dem ich einen Juniperus pfitzeriana gestalten wollte. Jedoch kam es schon im Dezember zu einem Wiedersehen, bei dem wir Bäume für Jürgen gestalteten. Seither war ich des öfteren bei ihm an der Mosel, um von mir gestaltetes Rohmaterial zu besprechen und zu verbessern und um Jürgen bei seinen Gestaltungen auf die Hände zu schauen!Seit dem Kurs im November 2006 und den nachfolgenden Wochenenden bei Jürgen Zaar musste ich für mich feststellen, das ich eine Vorliebe für Yamadori und einheimische Baumsorten entwickelt habe. Diesen Weg werde ich nun weiter bestreiten. Dem Baum keine Form aufzwingen, sondern ihn mit seinen Schwächen und Stärken zu gestalten und das Bestmögliche bei einer Gestaltung zum Ausdruck zu bringen, das ist für mich Bonsai. Es gibt für mich nichts Schöneres, als meine Bäume zu betrachten, mich an den Jahreszeiten zu erfreuen und eine stetige Verbesserung zu erzielen.



© 2015 Dirk Mundorf